Als Ergebnis einer Zusammenarbeit von jungen Aktiven aus dem Bereich des Naturschutzes ist das Projekt Ecocapacity im Jahr 2014 entstanden. Das Projekt wurde initiiert auf dem JugendZukunftVielfalt Jugendkongress 2015, ausgerichtet von der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Naturschutz (BfN). Ecocapacity – Projekteintrag auf der DBU Webseite – ist eins von insgesamt dreizehn Projekten von dem Kongress, und wurde unter die drei Projekte gewählt, welche zum BfN Dialogforum Biologische Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung, das vom 26. – 28.10.2014 tagte, als Referentinnen eingeladen worden sind.

Ziel des Projekts ist es, Städte über ein entworfenes Fernerkundungs-Prinzip zu analysieren, inwieweit diese jeweils geeignete Flächen für eine Auswahl von Öko-Innovationen bieten. Die Gruppe der Aktiven hat gemeinsam das Ziel verfolgt, durch die Analyse in ausgewählten Städten als Pilotstudie das aufbereitete Material zum Beitrag einer verbesserten Entscheidungsgrundlage an die Hand geben zu können. Mit dem erarbeiteten Wissen darüber, welche Flächen für Dachbegrünung, Fassadenbegrünung und Pflanzung von Bäumen – gemessen an ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Kriterien – besonders geeignet sind, können politische Entscheidungen über  Klimaanpassungsmaßnahmen vereinfacht werden.

Eine der Besonderheiten bei der Analyse ist, dass in einem Geoinformationssystem mögliche Flächen für Dachbegrünung oder Baumpflanzungen nicht nur einzeln, sondern auch in ihrer Lage zueinander und in der Beziehung zur umgebenden Stadtstruktur berücksichtigt worden sind.

 

Für die Förderung des Projekts durch Projektfördermitteln von DBU und BfN in Höhe von rund 1000 Euro drücken die Projektmitglieder Alice, Alexander und Robert ihren verbundenen Dank aus! Ohne die Mittel wären Gruppentreffen, das weitwinklige Fotografieren von geeigneten Hausfassaden in selbst engsten Altstadt Häuserschluchten, nur schwer oder jedenfalls nicht in dieser Form möglich gewesen. Letztlich hat auch einfach das Gefühl, herzlich und hilfsbereit von den recht großen, dafür aber gar nicht weniger persönlichen, Naturschutzverbänden Unterstützung zu erfahren, ein gutes Stück auf dem Weg geholfen.